Bei der Herbstsynode 2005 in Bad Herrenalb
wurden zwei Entscheidungen getroffen, die die Freiburger Gemeinden unmittelbar
betrifft.
Zwei neue Kirchenbezirke in Südbaden
Über drei Jahre wurde beraten und diskutiert, wie die Neuordnung der
Nachbarkirchenbezirke Freiburg und Müllheim organisiert werden soll. Nun hat
die badische Landessynode entschieden, dass es künftig einen Kirchenbezirk
Breisgau-Hochschwarzwald mit den drei Regionen Müllheim, Kaiserstuhl-Tuniberg
und Hochschwarzwald sowie einen Kirchenbezirk Freiburg-Stadt geben wird.
Ausgangslage der Überlegungen war folgende: Der Kirchenbezirk Freiburg ist,
sowohl was seine Pfarrstellen (37 Deputate) als auch was seine Kirchenmitglieder
(88.000) anbelangt, der größte in der badischen Landeskirche. Müllheim gehört
mit seinen 14 Pfarrstellen-Deputaten und 29.000 Kirchenmitgliedern in den Kreis
der kleinsten badischen Kirchenbezirke. Hinzu kommt, dass der Kirchenbezirk
Freiburg mit einem städtisch und zwei eher ländlich geprägten Teilen ein
heterogenes Gebilde ist. Außerdem gibt es innerhalb der Stadt Freiburg ein
neues Modell der Kooperation der Pfarrgemeinden, die sich in Unionen
organisieren, was dafür spricht, einen Großstadtkirchenbezirk zu bilden.
Die Entscheidung für oder gegen dieses so genannte „3 + 1-Modell“ in Südbaden
war schwierig. Es wurden ausführlich alternative Möglichkeiten geprüft, doch
die meisten Argumente sprachen für diese Lösung. In den Regionen Freiburg,
Kaiserstuhl-Tuniberg und Hochschwarzwald wird die neue Aufteilung begrüßt. Der
Kirchenbezirk Müllheim allerdings befürchtet, durch die Vergrößerung des
Bezirks unübersichtlich zu werden und das Gemeinschaftsgefühl zu verlieren. Um
das zu verhindern, soll es im künftigen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald
drei Regionen und zwei Dekansstellvertreter geben, so dass in jeder Region ein/e
Dekan/in oder ein/e Stellvertreter/in seinen Sitz hat. Zunächst wird der Sitz
des Dekanats in Müllheim sein.
Predigtbezirke
Mehrere Pfarrgemeinden können künftig zu einer größeren Pfarrgemeinde mit
einem gemeinsamen verantwortlichen Ältestenkreis zusammengefasst werden. Auf
diese Weise können vor allem in größeren Städten die vorhandenen Gebäude
wesentlich besser bewirtschaftet und der Personaleinsatz flexibler gestaltet
werden. Zum Ausgleich der wegfallenden eigenen Ältestenkreise bei den einzelnen
Predigtstellen soll es dafür möglich sein, in einer Pfarrgemeinde
Predigtbezirke zu bilden, die zugleich Wahlbezirke sind. Gemeindeglieder in den
jeweiligen Predigtbezirken wählen anteilig ihre Ältesten in den gemeinsamen Ältestenkreis.
Ob Predigtbezirke eingerichtet werden, entscheidet der Ältestenkreis der
Pfarrgemeinde. Die Entscheidung über die Errichtung, Aufhebung, Zusammenlegung
und die örtliche Abgrenzung einer Pfarrgemeinde trifft künftig der
Bezirkskirchenrat. Außerdem kann der Bezirkskirchenrat im Rahmen der
landeskirchlichen Stellenzuweisung künftig darüber entscheiden, ob
Gemeindepfarrstellen aufgehoben oder zusammengelegt oder Gruppenpfarrämter
gebildet werden.
Kleine
Kirche
In
der „Kleinen Kirche“ wollen wir Gottesdienste mit den Kleinsten und Ihren
Familien feiern.
In
der Kleinen Kirche beten und singen wir miteinander, hören von biblischen
Geschichten und erfahren die Welt mit allen Sinnen und erzählen von Gott.
Dieser Gottesdienst nimmt auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kleinsten Rücksicht.
So können auch schon kleine Kinder spüren, dass sie ihren Platz in unserer
Gemeinde haben und zu uns gehören.
Ganz
herzlich laden wir dazu Kinder bis ca. 6 Jahre, Väter, Mütter, Großeltern,
Geschwister und Interessierte ein.
Di$e nächsten Termine sind:
An Heilig Abend, 24. Dezember, um 15.30
Uhr: Kleine Kirche mit einem „Minikrippenspiel“Anschließend (außer Heilig Abend) gibt es jeweils
die Möglichkeit zum klönen, Kaffee Trinken und Spielen
Inge
Gramling
Christusgemeinde
Maienstr. 2
Die
Idee:
Ein offenes Angebot für junge Familien mit Kind(ern) im Vorschulalter, die alle
ein bis zwei Monate mit anderen Familien etwas gemeinsam unternehmen wollen.
Was
bisher geschah:
Seit circa vier Jahren treffen wir uns immer wieder um gemeinsam Radtouren,
Besuche von Freizeiteinrichtungen für Familie, wie den Natur- und Erlebnispfad
in Hinterzarten, Wochenenden in einer Jugendherberge, etc., mit einander zu
verbringen.
Und
wie es weiter geht: Wir
werden unsere gemeinsamen Familiennachmittage mit bewährtem und neuem Programm
fortführen.
Die
nächsten Treffen:
¶
Sonntag, 15. Januar, Kaffee trinken und Kinderprogramm
¶
Samstag, 25.Februar, Fasnachtsfeier
Wo
wir uns treffen:
Jeweils
um 15.30 Uhr im Gemeindesaal der Christusgemeinde, Maienstr. 2
Bitte
vorher anmelden
Was
sonst noch wichtig ist:
Auch Kinder mit Behinderungen sind bei uns willkommen!
Weitere
Informationen bei:
Sabine Frauenknecht (Tel.: 75532; eMail: sabine_frauenknecht@web.de) und Inge
Gramling im Pfarramt der Christusgemeinde (Tel.: 73140).
Die aktuellsten Hinweise zu unseren MiKi finden Sie h
(Änderungen können sich noch ergebe
Schon bewährt und doch immer wieder erfrischend neu
veranstaltete die Bezirksfrauenarbeit im Herbst 2005 das sechste FrauenFrühstück. Rund vierzig Frauen kamen zum Thema
"Wechseljahre - gewechselte Jahre"
zusammen. Verbunden mit einem reichhaltigen Frühstück ist es dem
Bezirksfrauenteam ein Anliegen, Frauen über Alters- und Gemeindegrenzen hinweg
miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Themen für das FrauenFrühstück
finden sich dabei "wie von selbst", sie liegen sozusagen in der Luft;
denn Frauenthemen sind in erster Linie Lebensthemen: familiär, politisch,
emotional, körperlich.. Kreativ und kommunikativ bilden Frauen für drei
Stunden FrauenFrühstück eine Frauengemeinschaft auf Zeit.
Das Bezirksfrauenteam
besteht aus sechs Frauen, die das FrauenFrühstück planen, organisieren und
durchführen. Mit dabei sind: Gabi
Baumann-Rave (Melanchthongemeinde und Bezirksfrauenbeauftragte im Dekanat
Hochrhein), Cilla Flamm
(Christusgemeinde und Kirchenälteste), Ulrike
Müller (Christusgemeinde und Kirchenälteste), Manuela
Rauber (Maria-Magdalena-Gemeinde und Gruppenleiterin einer Mädchengruppe), Anke
Ruth-Klumbies (Chistusgemeinde und Pfarrerin) und Hilde
Siegl (Matthäusgemeinde und Mitglied im Landesausschuss der Frauenarbeit
Karlsruhe).
Mit dem FrauenFrühstück hat die Bezirksfrauenarbeit ihren
Grundstein gelegt, den es nun gilt, weiter auszubauen. Im Zuge der
Pfarrunionsbildungen im Kirchenbezirk Freiburg ist es der Bezirksfrauenarbeit
ein Anliegen, sich hier konstruktiv und kreativ mit einzubringen im Sinne einer
Profilierung von Pfarrgemeinde. Seit September 2005 haben wir nun eine Kooperation
mit der Christusgemeinde, die auf der einen Seite der Bezirksfrauenarbeit
eine stärkere gemeindliche Verortung und auf der anderen Seite der
Christusgemeinde eine frauenspezifische Profilierung ermöglicht. Dieses
Standbein soll der Bezirksfrauenarbeit ermöglichen, sowohl eine Vision
von FrauenKirche zu entwickeln als auch alle weiteren, neuen Aktivitäten
der Bezirksfrauenarbeit stärker zu bündeln. Doch das Spielbein soll weiter
erhalten bleiben, Frauenarbeit in die einzelnen Pfarrgemeinden durch das
FrauenFrühstück hineinzutragen.
Am 13. Januar 2006 lädt
das Bezirksfrauenteam alle interessierten Frauen zu einem Neujahrsempfang in die
Christusgemeinde um 19.00 Uhr ein. Die Leiterin
der Frauenarbeit in Karlsruhe, Frau
Annegret Brauch, wird einen Vortrag halten zu dem Thema "Wie zeitgemäß
ist evangelische Frauenarbeit?"
Für das Vorbereitungsteam: Anke Ruth-Klumbies,
Bezirksbeauftragte